Historie

Vor über 50 Jahren fiel der Startschuss: EKO Stahl wurde als Eisenhüttenkombinat Ost gegründet. Innerhalb weniger Jahre entstand ein Roheisenwerk mit 6 Hochöfen.

Die Entwicklung des Bahnbetriebes

Die Entwicklung des Bahnbetriebes ist mit der Entwicklung der Stahlproduktion eng verbunden. Das Stahlwerk wurde nicht nach dem technologischen Fluss, sondern nach den aktuellen wirtschaftlichen Erfordernissen der DDR ausgebaut. Mit jedem neuen Werksteil stiegen die Anforderungen an den Schienentransport. So entstand eine leistungsfähige Anschlussbahn mit einer Gleisanlage von ca. 210 km und einem Bestand von ca. 40 Lokomotiven.


Mit der politischen Wende im Jahr 1989 veränderten sich die Anforderungen an den Bahnbetrieb ständig. So erfolgte der Fertigproduktversand überwiegend per LKW, Produktionsanlagen wurden stillgelegt und die technologische Lücke im Produktionsprozess wurde geschlossen. Nun konnte am Standort Eisenhüttenstadt das importierte Erz zum fertigen Flachstahlprodukt (z.B. für die Autoindustrie) verarbeitet werden.


Das Kaltwalzwerk ging 1968 in Betrieb.
1984 konnte EKO Stahl ein modernes Konverterstahlwerk einweihen. 1997 wurde das Warmwalzwerk in Betrieb genommen und somit der technologische Zyklus geschlossen.
Seit Gründung des EKO vor über 50 Jahren war der Bahntransport bei der Ver- und Entsorgung sowie im innerbetrieblichen Transport dominierend. Anfangs mit Dampflokomotiven, dann mit Diesellokomotiven, wurde ein Transportvolumen von bis zu 14 Mio Tonnen pro Jahr bewältigt. 


Das alles erforderte natürlich umfangreiche Anpassungsmaßnahmen bei Personal und Technik. In diese Phase fiel die Liberalisierung im Eisenbahnverkehr, welche die Chance eröffnete, eigenständig am Eisenbahnmarkt zu agieren. Dazu wurde 1997 die EKO Transportgesellschaft mbH gegründet. Im März 2011 wurde die EKO Transportgesellschaft mbH in ArcelorMittal Eisenhüttenstadt Transport GmbH umbenannt.